the northernmost

Unser Weg nach Tromsø beginnt an einem wunderschönen Rastplatz direkt am Målselva. Die Sonne scheint, das Wetter ist mild. Es ist ein Morgen, an dem man nicht zuerst nach der Jacke sucht, sondern die Fleeceweste über dem Langarmshirt vollkommen reicht. So frühstücken wir an diesem Samstagmorgen mit Blick auf den sonnenbeschienen Fluss und sanft wärmenden Strahlen auf der Haut.

Am

Morgen am Målselva

Auf unserer Fahrt führt die E6 bald nach Osten. Wir nähern uns Nordkjosbotn und vor uns zeigt sich eine tolle Aussicht auf den Balsfjorden. Da wir hier die E6 verlassen und auf die E8 wechseln, bleibt uns diese Aussicht bis Tromsø erhalten.

Auf der E8 am entlang

Auf der E8 entlang des Balsfjord

In der größten Stadt Nordnorwegens angekommen, zieht es uns zunächst zu einem Einkaufsarreal: Wir wollen hier und da unsere Trekkingausrüstung aufrüsten. Anschließend steuern wir zielsicher die Strandpromenade von Tromsø an und genießen die Stimmung des heraufziehenden Abends.

Abendstimmung

Abendstimmung am Strand des Folkepark

Ruhig liegt der Fjord vor uns. Das Wasser kräuselt sich nur leicht und die Berge ringsum ragen stumm in die Höhe. Ein paar Boote fahren, ein paar Menschen paddeln. Die Luft wird kühler, aber ist sehr angenehm.

Abendstimmung am

Abendstimmung

Wir folgen dem Weg an der Küste bis wir in eine Sackgasse geraten, dann kehren wir um. Viele Menschen sitzen an den im Park verstreuten Picknickplätzen und genießen den frühen Abend. Wir finden, sie haben Recht, schnappen uns im Auto Kocher und Reiseführer und suchen uns einen noch freien Platz. Wir kochen einen warmen Tee und stöbern in unseren Reiseunterlagen.

Reiseplanungen

Tee und Reiseplanungen

Später am Abend erkunden wir das Nachtleben der Stadt und trinken ein Bier der nördlichsten Brauerei der Welt in dem angeblich nördlichsten Rock-Café der Welt im Blå Rock Café. Gemütlich ist es hier.

Am Sonntagvormittag steuern wir dann die Seilbahnstation Fjellheisen an. Von hier kann man nicht nur mit der Bahn fahren, sondern sich die Aussicht auch erwandern. Bei den Einwohnern von Tromsø scheint das eine beliebte Sonntagsbeschäftigung zu sein, der Parkplatz ist gut gefüllt. Wir beginnen unseren Weg in einem niedrigen, knorrigen Birkenwäldchen. Steine und Wurzeln drücken sich durch den Boden unseres Weges. Dann beginnt der eigentliche Anstieg und schon bald zeigen sich erste Ausblicke auf die Stadt.

Blick auf Troms

Blick auf Tromsø

Immer weiter geht es den Berg hinauf. Wir übertreten die Baungrenze, der Weg wird steiniger. Die Sonne meint es gut mit uns. Dann haben wir die über 600 Höhenmeter überwunden und die Spitze des 671m hohen Fløya erreicht. Von hier haben wir einen weiten Blick über die Stadt und den Fjord. Wir können nicht nur weit, sondern auch in viele Richtungen blicken. Nur die Berge in unserem Rücken begrenzen unsere Sicht. Unter ihnen erhebt sich der Tromsdalstinden am eindrucksvollsten in die Höhe.

Tromsdalstinden

Tromsdalstinden (1284m)

In unserem Reiseführer stand, dass man bei kaum einer Stadt so sehr von einem Blick von oben profitiert, wie in Tromsø und tatsächlich, von hier oben kann man gut erkennen, wie sich die Stadt auf Festland und unterschiedlichen Inseln ausbreitet, die mit Brücken verbunden sind. Vor uns die Bergstation und der darunterliegende Teil auf dem Festland, dahinter Stadtzentrum und Flughafen auf Tromsøya, und nochmal dahinter die auf Kvaløya liegenden Häuser.

Blick über Trom und den Fjord

Blick über Tromsø und den Fjord

Langsam zieht der Himmel etwas zu, wir steigen ab. Dann fahren wir die Insel Kvaløya an, wo wir quasi direkt am Wasser mit unverstelltem Blick auf den Fjord etwas zu Mittag kochen. Dann steuern wir noch einmal das Stadtzentrum an. Leider ist der Himmel weiter zugezogen und bis wir das Zentrum erreichen, hat der Himmel seine Pforten mal wieder geöffnet. Daher verzichten wir auf einen Stadtbummel. Die Eismeerkathedrale können wir wegen einer Veranstaltung nicht besichtigen und so verlassen wir Tromsø wieder und setzen unseren Weg durch Nordnorwegen fort.

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